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Die zwei Wochen in Frankreich,jeweils im Februar und März, waren voll anstrengend. Nicht wegen vieler Fänge! Nein ,wegen Eis,Schnee und bis zu 12 Minusgraden in der Nacht!!! Tagsüber war das Eis fast weg und kam wieder in der Nacht. Andi,Jens und ich fuhren an einen See der eigentlich nicht so schnell zufrieren sollte. Unterwegs war zwar kein Schnee mehr, aber wir waren schon bei -8 Grad. Ich machte so meine Späße......" das Ding ist zu und wir haben keine Schlittschuh eingepackt....geil, Eisangeln auf Carps...". Wir kamen an und hätten heulen können! Der See war zur Hälfte zu. Frustriert und ratlos warteten wir auf den Aufseher . Wir bemerkten im offenen Teil Bivis. Wir gingen rüber und da klapperten paar Franzosen. Sie hatten noch nichts und der See ist diese Nacht gefroren. Andre´ kam nun und versicherte daß das Eis Mittags weg sei und das kein Frost mehr kommen würde. Das Eis wurde wirklich dünner und verschwand. Wir bauten gutgelaunt auf und freuten uns auf die nächsten Tage. Ich wurde mit dem Hellwerden wach und schaute durch die Folie--hell-weiß...wie jetzt???! |
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So riss ich den Verschluß hoch und hätte beinahe einen Anfall bekommen. Alles zu, bis auf die linke Seite bei den Franzmännern. Ich holte ein Eisenrohr und Waathose und versuchte meine Schnüre zu befreien. Andre´ sagte es soll wärmer werden und die Franzosen verliesen ihre Stelle. Was nun? Die Boote holen,packen und rüber! Jens war das alles schon zu viel und er sah keine Chance einen Fisch zusehen und sein Geschäft brauchte ihn auch mehr als dieser See. So machte er sich los gen Heimat.... |
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...die "Weicheier" räumten das Schlachtfeld und kämpften sich durch das ca.2-3 cm dicke Eis. |
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....wir packten und fuhren über den See..über den See... und fuhren über den See.... |
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Wir bauten bei ziehmlich angenehmen Wetter auf und hatten wieder Mut. Es zupfte auch manchmal an der einen Rute bei mir. Wir waren wieder in guter Stimmung und spielten schon mit dem Gedanken nochmal umzuziehen, wenn die Stelle frei wird vom Eis,die wir von Anfang an beangeln wollten. Nachmittags kam dann noch ein Schneesturm, aber der See blieb offen. |
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| ...vor dem Schneesturm!! | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| ...Nahrung ist dort etwas größer,als bei uns in Sachsen! | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| ...Ruten fest, Eisbrecher spielen, in Ruhe packen und fort hier!! | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Nochmal im März | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Nun waren wir schonwieder hier und vorige Woche wurden schon Fische über 40 Pf gefangen. Es sollte milder Westwind und gutes Wetter kommen und so platzierten wir uns auf das flache Ostufer. Die erste Nacht ging nichts und da wir zu eng beinander saßen und neben uns noch frei war, zog ich um. Dort gefiel es mir. Windgeschützt, gemütlich und die volle Märzsonne im Gesicht. Auf der anderen Seite rannten sie in voller Montur und ich mit freien Oberkörper, weil ich nicht den Kalten Wind hatte. Ich fing gleich in dieser Nacht einen kleinen Schuppi,gefolgt von einer Schleie. Schön, ich freute mich und wälzte mich zufrieden auf der Liege.Der milde Westwind kam nicht! Nur kalter Ostwind und trotzdem wurde gegenüber gefangen. Bis 19 Kilo! Andi hatte noch keinen Pieps und erfuhr,das die Stelle drüben frei wird. Er wollte dann auch hin. Da wir gemeinsam angeln wollten, verlies ich etwas wiederwillig meinen Platz. Dort fing ich auch wieder eine Schleie. Kölner am "Kühlschrank" fingen bis 24 Pf und verloren einen Großen. Die Schwierigkeit dort ist,wenn man nicht in die Rinne kommt , fängt man kaum. Die Franzosen und die Kölner hatten Futterboote und schwer im Vorteil. Es war trotzdem schön und ich werde es wieder probieren! |
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